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Gibt es in Europa irgendein Land das so bekannt ist für seine Teetrinker wie Groß Britannien? - Nein, ich denke nicht. Die wenigsten jedoch wissen, dass Tee überhaupt erst im 17. Jahrhundert nach Groß Britannien kam. Zu dieser Zeit war Tee eher auf dem europäischen Festland verbreitet. In Groß Britannien dagegen waren Bier und Kaffee verbreitet, Tee gänzlich unbekannt oder verpönt.
Erst Katharina von Braganza (1638 bis 1705), die portugiesische Gemahlin von König Charles II brachte die Gewohnheit des Teetrinkens an den britischen Königshof und somit nach England. Leicht war dies sicher nicht, denn als sie am Hofe kurz nach ihrer Ankunft um Tee bat, antwortete der König: „We don‘t drink tea in England but maybe some ale will do.“ (Wir trinken in England keinen Tee, aber Bier wird es wohl auch tun) Katharina jedoch begnügt sich nicht mit Bier und führte den Tee am Königshof ein, der stets dem Adel als Vorbild galt und verbreitete so in Groß Britannien den Genuss von Tee.
Auch Queen Anne (1665 bis 1714) förderte durch die Vorliebe zu Tee anstelle von Biersuppe zum Frühstück die Teekultur. Bis 1700 gab es in etwa 500 Kaffeehäusern auch Tee, nach 1750 wurden schließlich die ersten Teegärten eröffnet, in denen im freien getrunken und häufig auch zum Tanz aufgespielt wurde. Zudem war der Zugang zu Teegärten im Gegensatz zu den Kaffeehäusern auch den Damen gestattet, was für die Verbreitung des Tees nicht von Nachteil war - immerhin trafen damals die Damen des Hauses im größeren Maß die Entscheidung über Haushaltseinkäufe.
Dennoch war Tee zunächst nur der Oberschicht vorbehalten, da der aus China importierte Tee durch hohe Steuern für die meisten unerschwinglich war. Erst 1783 mit der Steuersenkung wurde Tee auch für die breite Mittelschicht erschwinglich und etwas später auch für die Arbeiterfamilien. Man könnte sagen, dass dies die späten Nachwehen der bekannten Boston Tea Party am 16. Dezember 1773 waren. Diese kam zustande, als englische Einwanderer, die auch in Amerika dem Teegenuss nachkommen wollten, als Indianer verkleidet die Schiffe britischer Kaufleute stürmten und 342 Teekisten aus Protest gegen die hohen Teesteuern in das Meerwasser warfen.
Um den stetigen Devisenverlust durch den Teeimport abzufangen begannen die Briten damit, auch in Ihren Kolonien, wie etwa Indien (Darjeeling, Assam), Tee anzubauen, wo dieser auch sehr gut gedieh. Die bis heute bekannte East India Trading Company besaß über lange Jahre das Handelsmonopol und verhalf Britannien schließlich zum Zentrum des europäischen Teehandels zu werden.
Der bekannte Afternoon Tea, üblicher Weise zwischen 16 und 17 Uhr Nachmittags abgehalten, entstand jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu diese Zeit wurde erst vergleichsweise spät zu Abend gegessen, während Lunch meist für unser Verständnis relativ früh, also gegen 12 Uhr, gehalten wurde. Wer den Afternoon Tea letztlich eingeführt hat ist umstritten, zu ihrer Zeit jedoch berühmt waren die nachmittäglichen Teestunden der Anna Russell, Duchess of Bedford, die zu dieser Zwischenmahlzeit ausschließlich weibliche Gäste einlud. Hier finden sich auch die bis heute geltenden formellen Regeln für die Teestunde. Zunächst einmal, wurde der Tee nicht am Esstisch, sondern an einem niedrigen Salontisch serviert. Hier gab es neben Tee auch eine drei Gänge umfassende Mahlzeit: Zunächst wurden Sandwiches in verschiedenen Variationen serviert. Als zweiten Gang gab es Scones (weiche Teebrötchen) mit ungesüßter Schlagsahne oder Clotted Cream und Marmelade. Abschließend wurden Gebäck und kleine Süßigkeiten wie kandierte Früchte und Pralinen gereicht.
Die traditionelle Teestunden nach diesen Regeln hat vieler Orts bis heute überlebt, auch wenn sie oft aus Zeitgründen nur noch am Wochenende zelebriert wird. Hierbei trifft man sich häufig in Hotels oder anderen gastronomischen Betrieben. Jedes Jahr werden die besten Hotels und Teehäuser Groß Britanniens durch das United Kingdom Tea Council prämiert, für London gibt es zusätzlich eine extra Auszeichnung.
Die vereinfachte Variante Cream Tea stammt urspünglich aus Südengland. Hierbei werden nur Scones mit Sahne und Marmelade serviert. Zudem gibt es Bread and Butter Tea bei dem nur Brot und Butter serviert werden. Diese Variante führt man auf die unteren Schichten zurück, die sich früher die süßeren Varianten nicht leisten konnten.
Jetzt ist es amtlich: Bei Granny Myrtles Tea kennt man sich mit Kräutern aus!
Am 14.07.2010 durch die Prüfung über die Sachkenntnis mit freiverkäuflichen Arzneimitteln gemäß § 50 AMG bei der IHK Mittlerer Niederrhein, Zweigstelle Mönchengladbach, wurde durch die Geschäftsführung bewiesen, dass man sich bei uns mit Kräutern, deren sachgemäße Lagerung und Abgabe, sowie deren Wirkung auskennt.
Sie sind also in besten Händen.

Niederheiden, 06.06.2010
Onlineshop rund um Tee eröffnet
Am 01. Juni 2010 ist der Onlineshop ,Granny Myrtles Tea‘ unter www.myrtles-tea.de eröffnet worden. Der kundenfreundliche Onlineshop bietet eine Vielzahl an unterschiedlichsten Teesorten zu einem fairen Preis in bester Qualität.
Zur Eröffnung erhalten alle Kunden, die bis zum 20. Juni 2010 bestellen automatisch 5% Rabatt auf alle 116 Teesorten. Das breite Sortiment setzt sich aus bekannten Teesorten aber auch aus Spezialitäten zusammen. So werden nicht nur schwarzer Tee und Kräutertees angeboten, sondern auch Rotbuschtee, grüner Tee und weißer Tee. Hierbei ist auch die Auswahl an Besonderheiten wie Mate-Tee und Pu Erh Tee oder auch an Sencha aus Japan beachtlich. Zudem ist eine große Anzahl an Teemischungen erhältlich. Ganz auf Jahreszeit und besondere Ereignisse abgestimmt werden zusätzlich Aktionstees angeboten. In Bezug auf die Fußballmeisterschaft zum Beispiel der Weltmeistertee.
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Kontakt:
Granny Myrtles Tea UG (haftb.)
Frau Rebecca M. Groth
Niederheiden 31a
53804 Much
Tel: 02245/619091
Fax: 01803/62222915653
Mail: rebecca.groth@myrtles-tea.de












